Instagram integriert Shopping in sein Swipe-up-Feature

Sobald ein Instagram-Account 10.000 Follower hat, erhält er die Möglichkeit, mit einem Swipe-up-Link in seiner Story auf andere Seiten zu verlinken. Die meisten User nutzen dieses Feature, um Follower auf das eigene Profil zu lenken, eine Verlinkung zu einem IGTV-Video ist jedoch auch möglich. Jetzt versucht sich Instagram an einem neuen Feature: der Verknüpfung des Swipe-up-Links mit Instagram Shopping.

Das Shoppen auf Instagram ist seit 2018 in Deutschland möglich. Durch das Shopping-Feature können Unternehmen ihre Produkte direkt auf Posts markieren. So können Follower mit einem Klick zu dem gewünschten Produkt gelangen und dieses erwerben.

Dieses Feature nun auch in Stories zu ermöglichen, verhindert, dass User zu Online Shops wechseln und hält sie stattdessen auf der App. Der Swipe-up-Link soll Follower auf eine Instagram Shop Explore Page leiten, die momentan von Instagram getestet wird.

TikTok ignoriert Kinderschutzvereinbarung

Insgesamt 20 Organisationen zum Schutz der Privatsphäre von Kindern haben gegen die App TikTok Beschwerde bei der Federal Trade Commission (FTC) eingereicht. 

Die Plattform halte sich nicht an die im vergangenen Jahr getroffene Vereinbarung mit der FTC und ignoriere Privatsphäre-Regelungen für Kinder im Internet.

TikTok musste Februar 2019 eine Strafe in Höhe von 5,7 Mio. US-Dollar an die FTC bezahlen, da sie Content von Kindern unter 13 Jahren nicht entfernten. Dies ist immer noch ein Problem. Die Plattform habe den besagten Inhalt noch immer nicht gelöscht.

Außerdem fordert die App in keiner Weise Einwilligung von Eltern bei Benutzung durch Kinder unter 13 Jahren. Ebenso lässt sich die Alterskontrolle auf der Plattform ganz leicht umgehen.

Die Kurzvideo-Plattform kündigt nun an, eine Verknüpfung der Accounts von Kindern unter 13 Jahren mit den Accounts der Eltern herzustellen, um den Eltern eine gewisse Kontrolle über die Profile ihrer Kinder zu geben.

Virales Corona-Video stellt Fake-News-Mechanismen auf die Probe

Ein 26-minütiges Video, bestehend aus einer Reihe von Clips aus der Dokumentation „Plandemic“, sorgt für Unruhe in den sozialen Netzwerken. Es beinhaltet verschiedene Verschwörungstheorien zu der Behauptung, das Gesundheitssystem sei ein von der Regierung und der Finanzelite gesteuerter Schwindel. Beispielsweise wird die Theorie aufgestellt, dass Gesichtsmasken krank machen und es wird daher empfohlen, keine zu tragen. Aufgrund dieser Aussage löschten Facebook und YouTube das Video.

Twitter gab ebenfalls an, die Hashtags #PlagueOfCorruption und #Plandemicmovie zu entfernen. Jedoch ruft der Produzent des Films, Mikki Willis, die Menschen dazu auf, das Video weiter zu teilen und arbeitet nach eigener Aussage an einem Weg, das Video an den Gatekeepern vorbeizuschummeln.

Solange es Menschen gibt, die entschlossen sind, das Video zu verbreiten, ist es für die Plattformen nahezu unmöglich, dies einzudämmen.

Bild: dole777 / Unsplash.com

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