Sticky Footer sind ok, aber…

Es gibt wichtige Einschränkungen

In einer Unterhaltung auf Twitter hat sich Gary Illyes von Google zum Thema Sticky Footer geäußert. Dabei handelt es sich um einen Footer, der immer im sichtbaren Bereich bleibt und sozusagen mitscrollt. Gary wurde nun gefragt, ob Google etwas gegen solche Footer hat.

Seine Antwort war zwar auf den ersten Blick eindeutig, ließ aber doch wieder Spielraum für Interpretationen. Denn man kann Sticky Footer nutzen, soll aber seine Nutzer nicht verärgern. Und genau da fangen die Probleme für an diesem Design interessierte Webmaster schon an.

Bei responsiven Seiten müsste man darauf achten, dass der Footer auf der mobilen Version nicht mitscrollt – denn den ohnehin schon kleinen Bildschirm so unnötig zu füllen, dürfte weder im Sinne des Webmasters noch im Sinne des Nutzers sein. Hier käme also viel zusätzliche Arbeit auf den Webmaster zu.

Das zweite Problem ist, dass Google Werbung, die mitscrollt und mehr als 30% des Bildschirms einnimmt, als aufdringlich einstuft. Man dürfte also in den Sticky Footer auf keinen Fall Werbemittel einbauen, da die Größe des Footers ja je nach genutztem Bildschirm variiert.

Und auch allgemein dürfte es viele Nutzer geben, die Sticky Footers nervig finden, da sie im Gegensatz zur Sticky Navigation keinen direkten Mehrwert bieten. Auch wenn sie also nicht gegen die Google Richtlinien verstoßen, sind Sticky Footer also trotzdem keine gute Idee und sollten besser nicht genutzt werden.

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Nach meinem Studium der Politikwissenschaften (Schwerpunkt Diplomatie) habe ich im Juni 2015 das SEO Portal bei der imwebsein GmbH mitgegründet. Seit Januar 2017 bin ich nun als Chefredakteur für den redaktionellen Teil zuständig. Daneben kümmere ich mich als ehrenamtlicher Pressewart um die Öffentlichkeitsarbeit des Badminton-Club Tempelhof.

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