Studien: Zahlen, Fakten und Meinungen

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Inhaltsverzeichnis

19.11.2015: Quondos.de ohne die Deutschen

Seit einigen Monaten tobt bei quondos.de die Online-Schlacht zwischen Team Spanien und Team Deutschland. Die Spielregeln sind denkbar einfach: Die Teams bauen jeweils eine Website, dokumentieren alles was sie tun in Videos und die beste Seite gewinnt.

Die dabei herauskommenden Videos können von den Abonnenten angesehen und zum Lernen genutzt werden. Dieses Vorgehen wurde zuvor schon in Spanien erfolgreich erprobt und Anfang des Jahres auf Deutschland übertragen.

Die Deutschen hören auf

Nun haben jedoch die deutschen Vertreter, Nicolas Sacotte und Julian Dziki, das Projekt verlassen. Afs Facebook äußert Nicolas, dass beiden aufgrund von zu vielen Kunden die Zeit für Quondos fehle.

Das ist bedauerlich, kann aber für einen oder mehrere SEOs auch zum Vorteil werden. Denn die beiden wollen nun die von ihnen aufgebaute Seite, bierologie.de, an einen motivierten Nachfolger übergeben.

Bei Interesse könnt Ihr euch an einen der beiden wenden, zum Beispiel via Facebook. Bei Quondos werden weiterhin Videos und Tutorials hochgeladen, nun allerdings nur noch von spanischen Team.


03.11.2015: Der Online-Handel in Zahlen

Um Online-Shops richtig optimieren zu können, muss man sowohl den Handel als auch die Kunden kennen. Dabei können immer ein paar Statistiken helfen – auch, wenn es darum geht, zweifelnden Kunden die Relevanz des E-Commerce zu beweisen.

Anteil der Online-Shopper

Laut einer Umfrage haben lediglich knapp 13% der Deutschen noch nie im Internet eingekauft. Über 45% hingegen kaufen regelmäßig oder zumindest ab und zu bei Online-Shops.

Dies zeigt deutlich, dass auch in Deutschland der Trend immer mehr zum Online-Shop geht. Marktführer wie Amazon, Zalando und Otto haben also die Zeichen der Zeit richtig erkannt und setzen auf Wachstum – doch auch kleine Nischenanbieter können mit der richtigen Unterstützung große Erfolge einfahren.

Cross Device ist wichtig

Von zentraler Bedeutung ist es dabei, dass Shops auf allen Endgeräten schön aussehen, eine gute Nutzererfahrung bieten und sich problemlos bedienen und navigieren lassen. Nur so kann man alle Interessenten auch zu Kunden machen.

Denn Apps machen laut einer Studie mittlerweile in einigen Branchen mehr als die Hälfte des Umsatzes aus. Oft wechseln Nutzer auch während des Entscheidungsprozesses zwischen verschiedenen Endgeräten hin und her.

Rabattaktionen für Konversionen

Auch das Verhalten der Nutzer beim Bestellvorgang ist interessant. Denn während man im Ladengeschäft vielleicht um den Preis einer Ware feilschen kann, ist dies Online nicht möglich. Hier greifen einige Nutzer dann zu einer anderen Taktik.

Denn fast 25% aller Nutzer, die den Kaufvorgang vor der Bezahlung abbrechen, spekulieren auf das Retargeting. Sie erhoffen sich also, dass der Shop versuchen wird, sie mit Rabatten, Gutscheinen oder dem Erlassen der Versandkosten doch noch zu Kunden zu machen. Auf diesem Wege wird versucht, bares Geld zu sparen.

Fazit

Wer diese Statistiken kennt, weiß umso besser, wie er seinen Shop für die Interessenten und Kunden optimieren kann. Denn wichtig ist nicht in erster Linie der Traffic, sondern die Conversionen und damit der Umsatz.


23.10.2015: SEO für E-Commerce

3 Gründe für SEO

Es macht also Sinn, wenn Seitenbetreiber, die ihre Waren über das Internet verkaufen, auf die Kenntnisse von SEOs zurückgreifen. Entsprechend zählt Trond Lyngbø bei Search Engine Land drei gute Gründe auf, aus denen sich die Anstellung eines SEOs (oder einer Agentur) in diesem Bereich lohnen wird.

Seine Logik ist denkbar simpel: Ein SEO hilft dabei, das potentielle Kunden den Shop auf organischem Wege finden können. Der organische Traffic ist dabei im Gegensatz zum bezahlten Traffic kostenlos. Zudem sei SEO ein nachhaltiges Investment – wenn es richtig gemacht wird.

Wann wird eingekauft

Interessant ist auch, wann im E-Commerce die meisten Umsätze generiert werden. Dies ist sowohl für SEOs, als auch für AdWords-Verantwortliche, eine nicht zu vernachlässigende Kennzahl.

Und laut einer Studie ist es so, dass die meisten Onlineverkäufe während der TV-Primetime, also zwischen 20 und 23 Uhr, getätigt werden. Dies ist wenig überraschend, da man dann die Zeit hat, sich ausführlich mit den Angeboten zu beschäftigen.

Attribution mit Analytics

In seinem tollen Artikel bei Catbird Seat plädiert zudem Christopher Zapf dafür, sich mit allen Knotenpunkten der Customer Journey einzeln zu beschäftigen. Denn nicht immer ist das, was man in Google Analytics sieht, wirklich aussagekräftig.

Dieser Artikel sollte für alle, die im E-Commerce aktiv sind, eine Pflichtlektüre sein. Denn er zeigt, dass es zahllose Wege gibt, auf denen ein Interessent zum Kunden werden kann – und dass man sich auf diese Eventualitäten vorbereiten muss.

Fazit

Nicht jeder Onlineshop, der an diesen Stellschrauben dreht, wird automatisch erfolgreich sein – denn im Endeffekt braucht man auch ein Produkt, dass die Menschen benötigen sowie eine sinnvolle Preisgestaltung (einige Riesenbrands, die über ihre Marke verkaufen mal ausgenommen).

Sich an die sinnvollen SEO-Richtlinien zu halten erhöht aber nichtsdestotrotz die Chance, um im Kampf um Kunden nachhaltig wahrgenommen zu werden.


19.10.2015: Die beliebtesten WordPress Plugins

Zwei Studien haben sich unabhängig voneinander mit der Frage auseinandergesetzt, was die aktuell beliebtesten Plugins für WordPress sind. Hier die Ergebnisse.

Savvii Top 40

Die niederländische Agentur Savvii hat sich die Downloadzahlen und Nutzerbewertungen angeschaut, um darauf aufbauend eine Top 40 der WordPress Plugins zu erstellen. Hierbei wurde nur der Zeitraum der letzten vier Wochen beachtet.

Auf Platz eins steht das Anti-Spam Tool Akismet, gefolgt von Jetpack und Yoast SEO auf den Plätzen zwei und drei. Interessant ist, dass auch einige Plugins auftauchen, die keine sehr gute Bewertung haben – aber scheinbar trotzdem von den Nutzern geschätzt werden.

savvii

seo-united Umfrage

Einen anderen Weg geht seo-united. Hier dürfen die Nutzer per Google+ für ihre liebsten Plugins abstimmen. Diese Umfrage ist auf reine SEO-Plugins beschränkt – was sie aber nicht weniger interessant macht.

Man kann hierbei zwischen Yoast SEO Plugin, wpSEO und All in One SEO Pack wählen. Aktuell liegt das Erstgenannte deutlich in Führung, während es zwischen den anderen beiden vergleichsweise knapp zugeht.

abstimmung


23.09.2015: Das Google Glossar

Die organische Suche bei Google erhält immer mehr Features. Knowledge Graph, Direct Answers oder gar Twitter-Resultate sind nur einige davon.

Da es schwer ist, hier immer den Überblick zu behalten, hat Moz eine Übersicht aller aktuellen Features geschaffen. Diese soll dauerhaft aktuell gehalten werden: Das Google Glossar.

Viele der Dinge, die hier besprochen werden, sind erst in der Testphase – oder nur regional in den USA duplizierbar. Daher ist diese Übersicht ein wahrer Quell der Information, der sich für jeden SEO lohnen dürfte.


22.09.2015: Kenne deine Zielgruppe

Es ist immer wichtig, zu wissen, für wen man seine Inhalte eigentlich erschafft. Dabei gibt es verschiedenste Wege, um die eigene Zielgruppe kennen zu lernen.

Man kann sich mit Lesern in den sozialen Medien austauschen. Man kann in den Kommentarspalten der eigenen Artikel Diskussionen führen. Man kann sich auf Messen und Konferenzen persönlich treffen.

Nutzerstudie von Moz

Oder man kann eine unglaublich ausführliche Studie starten, in der man dem Publikum viele Fragen stellt und die Ergebnisse statistisch aufbereitet. Moz hat in den vergangenen Monaten genau das getan – herausgekommen ist ein sehr umfangreiches und lesenswertes Ergebnis.

So lernt man in der Moz-Leserstudie, welche Berufe die Leser haben, wie gut sie ihr eigenes SEO-Wissen einschätzen, was ihre größten Herausforderungen sind und vieles mehr. Wie immer bei Moz sind die Resultate übersichtlich und informativ aufbereitet.

Es lohnt sich also, einen Blick zu riskieren. Wir fragen uns jetzt nur: Welche Ergebnisse würde eine solche Studie mit unseren Lesern zu Tage fördern?


27.08.2015: SEO ist tot? Sieht die Wirtschaft anders!

SEO ist tot! Liest und hört man immer wieder, aber meist nur aus der Szene. Beim Endkunden ist SEO noch lange nicht tot und nun hat auch die Wirtschaft gezeigt, dass SEO alles andere als den Zenit überschritten hat.

Laut dem Branchenverband Bitkom verstärken die Unternehmen der Information und Kommunikation (IKT) Sparte ihre Investments im Bereich Online Marketing.

Mobil Marketing erfährt mit einer Steigerung von 65% den größten Zuwachs. Gleich danach folgt mit 62 % die Suchmaschinenoptimierung.  Interessant ist auch zu sehen das die Ausgaben im klassischen Marketing stark reduziert werden. Ein Großteil wird hier auf die Printwerbung fallen.

Ausgaben


18.09.2015: Studie: Platz 2 kann besser sein

Laut einer Studie von Blue Nile ist es nicht unbedingt nötig, immer auf Platz 1 in den SERPs zu stehen, um den meisten Traffic zu erhalten. Der Grund hierfür ist deutlich: Rich Snippets.

Die Studie besagt, dass ein Ergebnis, dass an zweiter Position steht, aber ein Rich Snippet besitzt, mehr Klicks erhält als das Ergebnis auf Platz eins, welches kein Rich Snippet anzeigt. In der vorliegenden Fallstudie handelte es sich um ein Verhältnis von 61% zu 48%, also 13% Unterschied.

Rich Snippets von zentraler Bedeutung

Es ist also in der Suche nicht nur von zentraler Bedeutung, gut zu ranken. Es ist mindestens ebenso wichtig, dass das angezeigte Ergebnis auch ansprechend aussieht. Hierfür ist die Snippet Optimierung unerlässlich.

Denn andernfalls ist es möglich, dass man zwar auf der ersten Position steht, aber trotzdem große Trafficverluste erleidet. Es sollte also mittlerweile zum guten Ton gehören, Rich Snippets einzubauen, um die vollen Möglichkeiten der vordere Plätze in den SERPs auszunutzen.


19.08.2015: Social Media als Traffic-Generator

Während bei der Aufgesang-Studie noch deutlich wird, dass die sozialen Medien für Online-Shops kein starker Traffic-Generator sind, sieht es bei News-Seiten ganz anders aus. Hier ist vor allem Facebook als starke Traffic-Quelle bekannt.

Eine Studie von Parse.ly hat ergeben, dass soziale Netzwerke in dieser Nische mittlerweile der stärkste Traffic-Kanal sind. Während die Verteilung vor zwei Jahren noch mit einem Verhältnis von 39% zu 20% die Suchmaschinen vor den sozialen Medien listete, hat sich diese Kräfteverteilung nun verschoben.

statista

Auf der Basis der Daten von fast 400 Seiten sorgen die Netzwerke nun für 43% des Traffics – Suchmaschinen liegen fast unverändert bei 38%. Dies zeigt, dass die Suchmaschinen nicht schwächer geworden sind. Aber die nicht näher benannten “anderen” Quellen haben massive Verluste hinnehmen müssen.

Anhand dieser Studie wird deutlich, dass es sich in bestimmten Branchen fraglos lohnt, sich eingehend mit den sozialen Medien zu beschäftigen. Wie immer ist es jedoch vor allem von der Zielgruppe abhängig – und nicht zuletzt auch von den gebotenen Inhalten.


19.08.2015: Aufgesang Studie zu Online-Marketing bei Shops

Aufgesang hat zum fünften Mal die Studie zum Online-Marketing bei deutschen Shops veröffentlicht. Wir haben einige der wichtigsten Ergebnisse für euch zusammengefasst.

Traffic-Kanäle

Im Hinblick auf die Traffic-Kanäle liegen Suchmaschinen ganz vorne. Mit knapp 37% ist dieser Kanal vergleichsweise deutlich der größte Traffic-Generator. Es folgen direkter Traffic mit 32% sowie Referral Traffic mit gut 23% auf den weiteren Plätzen. Social Media liegt danach mit etwas mehr als 1% auf dem weit abgeschlagenen vierten Platz.

Dies zeigt, dass die aktive Teilnahme in sozialen Meiden sich nicht unbedingt direkt auf die Verkäufe auswirken muss – zur Markenbildung ist dieser Kanal allerdings nicht zu vernachlässigen. Potentielle Kunden, die hier erreicht werden, kaufen dann unter Umständen eher später auf dem direkten Wege ein.

traffic-kanäle

Social Media

Im Bereich Social Media selbst ist das Ergebnis wenig überraschend. Facebook dominiert das Geschehen mit einem Anteil von fast 82%. Google+, das vor allem für einzelne Branchen wie Elektronik, Medien, Möbel und Büroausstattung relevant ist, landet mit einem Wert von knapp 14% auf dem zweiten Platz. Twitter ist mit gut 4% abgeschlagener dritter – in den Bereichen Büroausstattung, Kosmetik, Medien und Arzneimittel liegt die Nutzung über dem Durchschnitt.

Twitter ist also für die meisten Branchen eher uninteressant. Es dient eher als Mittel der Selbstvermarktung denn als Kanal zur Kundengewinnung. Es ist entsprechend nicht zu erwarten, dass die Dominanz von Facebook in absehbarer Zeit gebrochen werden könnte.

social media

Sichtbarkeit

Die organische Sichtbarkeit ist vor allem bei den Shops am größten, die über ein komplettes Sortiment verfügen. In den Nischen ist die Sichtbarkeit mal mehr, mal weniger begrenzt. Dies ist jedoch aufgrund der Themenwahl zu erwarten und daher nicht unbedingt ein negatives Anzeichen für die Zukunft der entsprechenden Shops.

sichtbarkeit

Mit dieser breit angelegten Studie liefert Aufgesang eine tolle Übersicht in diesem Branchenbereich. Weitere interessante Erkenntnisse gibt es im PDF zur Studie, dass unter oben genanntem Link kostenfrei heruntergeladen werden kann. Eine absolute Leseempfehlung für alle, die sich der Entwicklung von Online-Shops beschäftigen.


13.08.2015: Die größten SEO-Sünden?

15 Szenekundige haben bei Vertical Measures ihre größten SEO-Sünden benannt – also die Dinge, die sie in der Branche am schlimmsten finden. Hier ist die interessante Übersicht.

Intransparenz, Bad Practices und Google-Hörigkeit

Für Eric Enge sind die SEO-Anbieter das größte Problem, die ihr Geld nicht wert sind – und jene, die risikoreiche Strategien verwenden, ohne den Kunden über die Risiken aufzuklären. Gerade der zweite Punkt ist problematisch, da Kunden meist nicht wissen können, was gewisse Strategien anrichten können. Ehrlichkeit und Aufklärung sind daher das A und O einer SEO-Zusammenarbeit.

Thomas Ballantyne regt sich vor allem darüber auf, wenn ein Anbieter alte Bad Practices benutzt und damit durchkommt – ein Gefühl, dass sicher viele SEOs teilen können.

Ann Smarty empfiehlt SEOs, nicht jedes Wort von Google auf die Goldwaage zu legen – vor allem Interpretationen zwischen den Zeilen sind ihr zuwider. Womit sie vor allem recht hat, ist, dass man einfach Qualität abliefern sollte.

Scheuklappen, Technik und Verallgemeinerungen

Für Ben Holland ist es ein Problem, wenn sich Anbieter auf das Ranken für ein bestimmtes Keyword versteifen, da sie dadurch das große Ganze aus den Augen verlieren. Seine Forderung nach mehr Kontext und Strategie ist daher nur folgerichtig.

Greg Shuey stört es, wenn die technische Seite vernachlässigt wird – und wenn die Suchmaschine vor den Nutzer gestellt wird.

Kelsey Jones ist keine Freundin von absoluten Aussagen. Für sie ist das Spannende an der SEO-Szene, dass verschiedene Dinge in unterschiedlichen Umfeldern funktionieren können. Daher fordert sie zurecht, auf verallgemeinernde Statements zu verzichten.

Inhaltslosigkeit, Search Console, Linkbuilding

Kristi Hines kann es nicht mehr hören, dass die Erstellung von guten Inhalten zu schwierig ist. Als Autorin ist sie in diesem Zusammenhang sicher leidgeprüft – und viele werden sie verstehen können.

Für Art Enke ist es ein Problem, dass Google Search Console oft verwirrende Signale sendet. Daher empfiehlt er, sich immer alles genau anzuschauen.

Brynna Baldauf kann sich nicht mit schlechtem Linkbuilding anfreunden – eine Einstellung, die sicher jeder SEO nachvollziehen kann.

Mobiloptimierung, Relaunch und Kleinteiligkeit

Christina Hecht hätte es gern, dass jede Seite für die Ansicht auf mobilen Geräten optimiert wird. Vor allem seit dem vergangenen April steht sie mit dieser Forderung nicht mehr alleine da.

DallasMcLaughlin stößt es sauer auf, wenn SEO-Überlegungen nicht Teil einer neu erstellten Webseite sind, da der Kunde dann doppelt bezahlen muss. Daher sollten mehr Firmen darauf umsteigen, solche Dinge gleich zu Beginn eines Projektes zu beachten.

BrianLaFrance empfiehlt, sich immer das große Ganze anzusehen. Es gibt nicht die eine große Änderung, die zu besseren Rankings führt, sondern nur eine Kombination aus vielen kleinen Faktoren. Entsprechend sollten diese nicht außer Acht gelassen werden.

Endzeittheorien, Fragewut und Lernresistenz

Ryan Eland kann es nicht mehr hören, dass SEO tot ist. Denn es ist viel mehr die Konstante, die als Basis für Dinge wie Content-Marketing fungiert.

Chase Granberry ist von Kunden genervt, die ihm Fragen stellen, die eine sekundenschnelle Google-Suche auch beantworten könnte. Er wünscht sich daher, dass Internetnutzer auf diesem Gebiet mehr Eigeninitiative zeigen.

Für Tony Newton ist es problematisch, wenn Agenturen keine Transparenz aufweisen und verbreitetes Wissen nicht aufgenommen wird.

Was sind eure SEO-Sünden?

Die befragten Experten haben viele Punkte genannt, die so oder so ähnlich wohl von fast jedem SEO kommen könnten. Doch was sind eure größten SEO-Sünden – sagt es uns in den Kommentaren oder im Forum.


06.08.2015: Studien über Studien

In den letzten Tagen haben einige Firmen interessante Marketing-Studien veröffentlicht. Wir haben die relevantesten Ergebnisse für euch zusammengetragen.

Searchmetrics-Studie zu Ranking-Faktoren

Searchmetrics hat seine jährliche Studie zur Bedeutung der Ranking-Faktoren vorgestellt. Diese stellt fest, dass Onpage-Faktoren im Vergleich zu Offpage-Faktoren immer wichtiger werden. Während die Bedeutung von Links also immer mehr abnimmt (das heißt nicht, dass man keine Links braucht), steigt die Relevanz von Dingen wie der Nutzererfahrung.
social signalsWie John Mueller in den Hangouts immer wieder betont, sind Social Signals kein Ranking-Faktor. Zahlreiche Shares zeigen jedoch, dass Inhalte relevant sind. Damit üben sie einen indirekten Einfluss auf die Rankings aus – und werden von Searchmetrics zu den hilfreichen Einflussfaktoren beim Ranking gerechnet.

Zudem wird es immer wichtiger, gute Inhalte für die Nutzer zu schaffen. Das Wiederholen von Keywords wird daher zweitrangig. Diese Ergebnisse bestätigen, was von SEOs und Google-Offiziellen immer wieder festgestellt wird: Der Nutzer muss an erster Stelle stehen – die Optimierung für die Suchmaschine ist eher die Pflicht, das Befriedigen der Suchintention mit guten Inhalten und einer stimmigen Nutzererfahrung ist die Kür.

Reach Local über Online-Marketing in KMU

In einer zweiten Studie hat ReachLocal über 400 mittelständische Unternehmen zu ihren Erfahrungen im Online-Marketing befragt. Dies hat einige interessante Ergebnisse zu Tage gefördert.

diagramm

So sind etwa 60% aller KMUs der Meinung, dass sie das Online-Marketing beherrschen – denken jedoch zugleich, dass sie mehr Rssourcen in dieses Feld investieren sollten. Es glaubt nur etwa die Hälfte der Befragten, dass sie genug Zeit in das Online-Marketing stecken. Entsprechend macht nur ein Drittel alles selbst, der Rest beauftragt einen oder mehrere Dienstleister.

Die Suchmaschinenwerbung ist der größte Budgetpunkt, dicht gefolgt von SEO. Großer Nachholbedarf scheint, außer bei der Zeiteinteilung, vor allem bei der Analyse zu bestehen. Denn ein Großteil der Befragten weiß nicht, über welche Kanäle die meisten Anfragen generiert werden. Damit zeigt diese Studie, dass bei den meisten KMU weiterhin ein gewisser Nachholbedarf im Hinblick auf eine zielführende Online-Marketing-Strategie besteht.

Index zu Online-Marketing in IT-Unternehmen

Laut einer index-Studie haben zudem auch IT-Unternehmen Nachholbedarf im Online-Marketing. Von 95 befragten KMU-IT-Firmen nutzen nicht einmal 50% die Chancen des Content-Marketings – und nur 20% sehen die Kommunikation in den sozialen Netzwerken als wichtig an.

index

Entsprechend haben fast 50% der Befragten keinen Blog, während Facebook und Twitter von mehr als einem Drittel (zumindest beruflich) ignoriert werden. Die Online-Marketing-Branche kann daraus zwei Schlüsse ziehen. Zum einen muss noch viel Aufklärungsarbeit über die Vorteile einer sinnvollen Marketing-Strategie betrieben werden – zum anderen schlummern in den kleinen und mittleren Unternehmen Deutschlands noch riesige Potentiale.

Marketo-Studie zu den konversionsstärksten Kanälen

Um die Konversionsrate dreht sich eine interne Studie von Marketo. Der US-Anbieter hat errechnet, aus welchen Kanälen die meisten Konversionen kommen.

marketo

Diese Liste wird, mit großem Abstand, von den Referrals angeführt. Diese sind etwa vier Mal so erfolgreich wie der Durchschnitt. Es folgen Partner und Inbound (also Content). Der schwächste Kanal ist das E-Mail-Marketing.

Nun fragt Marketo, ob die Verteilung bei anderen Firmen ähnlich aussieht. Wer an einem Abgleich interessiert ist, kann diesen in den Kommentaren des entsprechenden Artikels vornehmen.


31.07.2015: Die MOZ Online Marketing Studie 2015

Auf der Basis von mehr als 3600 Rückmeldungen hat MOZ seine Studie der Online Marketing Industrie angefertigt. Hier sind die wichtigsten Ergebnisse im Überblick. Zu beachten ist, dass ein Großteil der Teilnehmer sicherlich aus den USA stammt.

Vor allem SEO wird gewünscht

Zum Aufbau der Industrie ist zu sagen, dass etwa die Hälfte aller Teilnehmer Inhouse arbeitet. Hier sind kleine Teams von bis zu drei Leuten die Regel. In Agenturen sind die Teams selbstverständlich meist größer. Die am häufigsten angebotene Dienstleistung ist SEO, gefolgt von SEA. Social Media Marketing, Content Marketing und Webentwicklung folgen mit einigem Abstand.

Dieses Ergebnis dürfte sich mit den Erfahrungen der meisten Full Service Agentur decken. Kunden, die sich mit dem Thema Online Marketing noch nicht so ausführlich auseinandergesetzt haben, wählen zunächst meist eine SEO-Betreuung. Die Gründe hierfür sind vielschichtig und liegen oft in der Bekanntheit des Begriffes oder dem begrenzten Budget des Kunden begründet.

Google’s zentrale Rolle beim Bereitstellen von Tools

Beispiel Suchanalyse der Serach ConsoleDie beliebtesten Tools kommen aus dem Hause Google (Search Console und Keyword Planner). Screaming Frog, Yoast, Ahrefs und andere belegen weitere Plätze in den Top 10. Auch bei Tools, die Inhalte zusammenstellen, liegt Google mit Alerts und Trends ganz vorn, ebenso bei der Analyse mit Analytics. Lediglich bei Social Media Tools hat Facebook Insights die Nase vorn.

Dies zeigt einmal mehr, dass Google, trotz aller Probleme, sehr hochwertige Beiträge zum Online Marketing liefert – vor allem in Form der angebotenen Tools. Nicht umsonst ist die Analyse von Werten die meist ausgeführte Tätigkeit in der Szene – und auch die, die von Kunden am häufigsten gewünscht wird.

Soziale Netzwerke und Ausblick

logo facebookBei den beliebtesten sozialen Netzwerken führt Facebook vor Twitter und Google+. Während die ersten beiden keine Überraschung sein sollten, ist es doch verwunderlich, dass sich Google+ – allen Unkenrufen zum Trotz – weiterhin großer Beliebtheit erfreut. Dies gilt zumindest für die Online Marketing Industrie, wo es scheinbar als Plattform zum gegenseitigen Austausch noch immer geschätzt wird.

Es steht zudem zu erwarten, dass Netzwerke wie YouTube und Instagram in den kommenden Jahren immer wichtiger werden, um die jüngeren Generationen noch zielgerichteter ansprechen zu können. Entsprechend endet auch MOZ mit dem Ausblick, dass sich die Industrie weiterhin im stetigen Wandel befinden wird – wir sind gespannt, wo die Reise hingeht.


31.07.2015: Searchmetrics Ranking-Faktoren 2015

Kennt ihr das, wenn etwas Altbekanntes nun auf einmal komplett neu ist und ihr es auf der einen Seite total schade findet, dass es sich geändert hat und auf der anderen Seite aber begeistert von der neuen Idee seid? Nun so ungefähr geht es mir mit der jährlichen Übersicht der Rankingfaktoren von Searchmetrics.

Dieses Jahr gibt es die Infografik nicht wie gewohnt in Tabellenform, sondern in einem Kartenspiel. Die Studie an sich (welche man gegen einige persönliche Daten + Email + Werbeeinwilligung) kostenlos herunterladen kann, hat sich ebenfalls leicht verändert. Sie wurde etwas zusammengefasst und die Tabellen vereinfacht. Diese Lösung finde ich sehr gut.

Serachmetrix

©Searchmetrix

Die Studie lohnt sich wirklich und so hat Searchmetrix nun einen Haufen privater und dienstlicher Emails von uns, weil irgendwie jeder gestern Abend das gerne noch lesen wollte, als in unserem Gruppen-Whatsapp-Chat stand, dass die neue Searchmetrix Ranking Studie draußen ist.

Es ist einfach interessant zu sehen, welche Daten immer wieder auf den oberen Plätzen auftauchen. So standen 2014 User Signals auf einmal ganz oben, 2013 waren es noch Social Media Signals. Die Studie beschreibt gut die Entwicklungen und sagt auch, dass es eben nicht heißt, das Websites wegen Social Signals oben stehen, (was ja auch von Google mehrfach abgestritten wurde) sondern einfach das es ein Zeichen für Brand oder Trend sein kann.

Ehrlich gesagt möchte ich nun auch gar nicht zu tief in die Studie eingehen und weder der Studie noch dem Blogeintrag vorgreifen.

Searchmetrix RankingHier die 5 Kernaussagen:

  • 1. Die Relevanz von Backlinks nimmt ab.
  • 2. Onpage-Optimierungen für optimale
    User Experience sind Grundvoraussetzung.
  • 3. Social Signals sind ein Bonus für organische Rankings.
  • 4. Das einzelne Keyword verliert immer mehr an Bedeutung.
  • 5. Holistischer Content

Hier gehts zu den Rankingfaktoren:
http://blog.searchmetrics.com/de/2015/07/30/ranking-faktoren-2015/

Und hier zur Übersicht der letzten Jahre:
http://www.searchmetrics.com/de/knowledge-base/ranking-faktoren


20.07.2015: Studie zur Sichtbarkeit von Webseiten in Google News

Gerade für Webseiten, die Nachrichten veröffentlichen und von ihrer Aktualität leben, ist Google News eine wichtige Trafficquelle. Die österreichische Otago Online GmbH hat daher eine Studie durchgeführt, um die Sichtbarkeit von Seiten bei Google News zu quantifizieren.

Als Fallstudie wurde die Berichterstattung von Sportseiten während des Wimbledon Tennisturniers ausgewählt. Seiten, die über dieses Event berichtet haben, wurden im Hinblick auf ihre Sichtbarkeit untersucht. Herausgearbeitet wurde auch, welche Beiträge es in die Google News Box in den organischen Suchergebnissen geschafft haben.

Direct Answers verringern Seitenaufrufe

Auffallend war, dass die News-Snippets einen Rückgang bei Seitenbesuchen zur Folge haben. Dies traf vor allem auf die englischsprachige Suche zu, in der die Spielergebnisse sofort per Direct Answer angezeigt wurden. Wie wir bereits mehrfach berichteten, ist dies in Einklang mit Googles aktueller Strategie, so viele Informationen wie möglich direkt in den SERPs zu liefern – zum Nachteil der dahinter stehenden Webseiten.

Seiten aus Deutschland am erfolgreichsten

statistik otago

Für die deutschsprachige Suche waren vor allem Seiten aus Deutschland erfolgreich – Angebote aus Österreich und der Schweiz wurden zumeist auf die hinteren Ränge verwiesen. Dies gilt auch für Suchen, die in den entsprechenden Ländern ausgeführt wurden. Dies zeigt also, dass deutsche Seiten wie Spiegel oder Sport1 auch im deutschsprachigen Ausland gerne genutzt werden.


16.07.2015: Weitere Google Feedback Studie

Vor kurzem hat Google zur Teilnahme an einer User Experience Studie aufgerufen – die Teilnahme ist jedoch an die Angabe vieler persönlicher Daten gekoppelt. Nun fragt Google erneut Webmaster um ihre Meinung.

Diesmal handelt es sich um eine Nutzerstudie, die Feedback zum Umgang mit Search Console generieren möchte. Genauer gesagt will Google wissen, wie die Versendung von Nachrichten in diesem Dienst verbessert werden kann. Dies kommt nur wenige Tage, nachdem Gary Illyes eine Reform der Nachrichtenversendungen in Search Console angekündigt hatte.

Nun fragt Google die Nutzer selbst, ob es weitere Veränderungen geben sollte. An der Studie kann unter diesem Link teilgenommen werden. Man darf gespannt sein, inwiefern sich die Ergebnisse dieser Umfrage in künftigen Updates wiederspiegeln werden.


13.07.2015: Selbstloses SEO?

Seer schreibt über selbstloses SEO –was ist das und macht es Sinn? Laut Seer beinhaltet selbstloses SEO vier Strategien, die wir im Folgenden unter die Lupe nehmen.

Ansatz I Keywords

Zunächst wird empfohlen, Keywords anzusprechen, für die man nicht ranken möchte. Dies sei möglich, indem man genau die Inhalte erstellt, die bei der eigenen Zielgruppe ankommen und gefordert werden. Als Löser von Problemen könne man auf diesem Wege Menschen ansprechen, die auf verschiedensten Wegen auf die eigene Seite kommen – und diesen einen Mehrwert bieten, der sie zu Interessenten mache.

Dieser Ansatz ist fraglos hilfreich und sinnvoll, jedoch keinesfalls neu oder selbstlos. Er ist im Gegenteil die Grundlage jeder erfolgreichen Content Marketing Strategie. Nur wer dauerhaft interessanten Mehrwert bietet, kann bei der Zielgruppe ankommen. Ob dies durch die organische Suche geschieht – oder viel eher durch das Teilen in den sozialen Netzwerken, ist dabei zweitrangig. Wichtig ist das Ansprechen von potentiellen Kunden.

Ansatz II Daten teilen

Wie selbstlos ist dein SEO?Der zweite selbstlose Ansatz von Seer ist es, gesammelte Daten mit der Öffentlichkeit zu teilen. Dies sei nicht nur interessant für potentielle Kunden, sondern vor allem andere Unternehmen. Diese könnten daraus lernen und würden daher bereitwillig zu diesen Inhalten verlinken.

Dieser zweite Ansatz ist durchaus sinnvoll, muss jedoch nicht immer als selbstlos verstanden werden. Denn wer ein paar Mal Daten teilt, kann mehr zurückbekommen als „nur“ Links. Hat man einmal ein Problem mit der Auswertung der eigenen Daten, so wird man auf ein großes Netzwerk an Followern zurückgreifen können, die beim Lösen der Probleme helfen können. Und es ist realistisch, dass sie es gerne tun werden – da man ihnen zuvor mit dem Teilen von Daten mehrfach hilfreiche Einblicke gewährt hat.

Ansatz III werde zum Gesprächstheme

Zum dritten empfiehlt Seer, nicht nur das eigene Unternehmen, Produkt oder die eigene Dienstleistung zum Gesprächsthema zu machen. Indem man an Gesprächen über andere Themen teilnimmt, oder sie gar selbst beginnt, könne man bei potentiellen Kunden ein positives Bild schaffen, welches auf lange Sicht auch Kaufentscheidungen beeinflussen könne.

Die Wichtigkeit dieses Punktes ist nicht zu unterschätzen. Gerade in den sozialen Netzwerken wird man eher als sympathisch und kompetent wahrgenommen, wenn man etwas zu sagen hat – und das bei mehr als einem Thema. Die rege Teilnahme an weitreichenden Diskussionen  kann also das positive Bild eines Unternehmens kultivieren und verstärken – daher sollten solche Taktiken auf professioneller Basis betrieben werden.

Ansatz IV durch die Freude anderer selbst glücklich werden

Zuletzt rät Seer dazu, durch die Freude anderer selbst glücklich zu werden. Da man als SEO Google hilft, das Leben der Nutzer zu vereinfachen, solle man sich freuen, wenn dies gelingt.

Dieser mehr abstrakte Punkt kann sicher bei der Motivation von SEOs helfen. Gerade bei den hier angesprochenen, Content-lastigen Maßnahmen, ist ein gewisses Maß an Passion jedoch sowieso empfehlenswert. Denn wer sich für die Inhalte, die er produziert, nicht selbst interessiert, wird schnell zum Content-Fließbandarbeiter werden. Dies wirkt sich nicht nur auf die eigene Moral aus, sondern ist den Inhalten auch immer anzumerken.

Insgesamt hat Seer einige nachahmenswerte Empfehlungen zusammengetragen. Zwar sind diese nur in begrenztem Maße als selbstlos zu verstehen, dies ist nichtsdestotrotz ein netter Sammelbegriff. Fallen euch noch weitere Punkte ein, die hier reinpassen würden? Wenn ja, nennt sie uns in den Kommentaren oder im AYOM Forum.


13.07.2015: Google’s User Experience Studie

Google startet eine Studie zur Nutzererfahrung und möchte, dass jeder daran teilnimmt – explizit auch SEOs aus aller Welt.

Bei der Studie geht es zum einen um die Erfahrungen mit bereits veröffentlichten Produkten. Hier hört man oft, dass SEOs tolle Verbesserungsvorschläge haben, die jedoch nicht bis zu Google durchdringen. Entsprechend ist diese Studie eine hervorragende Möglichkeit, der SEO-Gemeinde Gehör zu verschaffen. Auf diesem Wege könnten Änderungen, beispielsweise bei Google Analytics oder Search Console, auf die Agenda gesetzt werden.

Zum zweiten dreht sich die Studie auch um Produkte, die sich noch in der Testphase befinden. Teilnehmer können also nicht nur dabei helfen, mögliche Kinderkrankenheiten früh zu erkennen und zu beheben – sie können auch als erste einen Blick auf die neuen Produkte werfen. Dies kann helfen, bei einigen künftigen Neurungen der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein.

Persönliche Datenabfrage am Fließband

Aber Achtung, Datenschützer werden Alarmschlagen, denn Google fragt sehr viel privates. Neben dem Namen, Email und PLZ will Google z.B. auch wissen, wann Sie das letzte mal gewählt haben.

Google Umfrage

 

Man muss zwar keine Antwort geben und kann jede Frage überspringen, dennoch sollten sich Teilnehmer bewusst sein, dass Google mit der Datenerhebung vor allem an noch mehr persönliche Daten rankommen möchte um diese in den eigenen Produkten zu verwenden.

Man gibt also in dieser Vorauswahl zur Live Studio praktisch sein gesamtes Leben preis, gerade bezogen auf alle Technologien wo Google in großes Interesse dran hat.

Die Abfrage dauert gut 45 – 60 Minuten. Man kann zwar mehrfach “Speichern”, dennoch ein nicht zu unterschätzender Zeitaufwand, wenn man sich die Fragen alle in Ruhe durchlesen möchte.

Google Umfrage

Die Anmeldung ist hier möglich – man muss allerdings einen Auswahlprozess überstehen für die Live Studien.


08.07.2015: Pagespeed 3 x 100 bitte

Im April 2015 kam es zu einer interessanten Diskussion in unserem Ayom Forum. Aus dieser Diskussion und einigen PN (Persönlichen Nachrichten) wollte unser User Toro eine Website bauen die in allen drei Bereichen

  • Mobil
  • Desktop
  • Nutzerfreundlichkeit

die volle Punktzahl von 100 erreicht. Dies ist ihm mit folgender Website gelungen wie nachfolgender Testbeweist. Toro berichtet auch, auf was geachtet werden muss, damit man diese Werte erreichen kann. Hier nennt er insbesondere

  • Statisch vs Dynamisch
  • Anleitung
  • Minuspunkte
  • Pagespeed Testen
  • CSS Testen
  • HTML Testen

Insgesamt zeigt sich also, dass es gerade für Landingpages möglich ist auf diese Werte zu kommen. Welche direkten Auswirkungen in der Suchmaschinenplatzierung allerdings hat ist nicht festgehalten, bzw. war nicht Bestandteil dieses tests.

Wir laden Euch also auch herzlich ein mit uns auf Ayom gemeinsam zu diskutiere und alle Themen rund um das Online-Marketing zu besprechen.


02.07.2015: Rand Fishkin testet Bounce Rate Einfluss – Auswertung

Knapp 14 Tage ist es her das Rand Fishkin seine Follower aufgerufen hat den unten genannten Test durchzuführen. Doch was ist seitdem passiert?

Am  22.06 also einem Tag danach berichten wir folgendes :
Über Nacht gab es eine interessante Entwicklung: seriouseats.com hatte sich schon auf den zweiten Platz vorgearbeitet, ist nun aber auf der zweiten Seite der Suchergebnisse. Eventuell kann es hier auch zu einer manuellen Abstrafung gekommen sein?

seriouseats nicht mehr auffindbar

Am 23.06 dann: 

Seriouseats ist wieder vorne mit dabei, auf Platz drei. Damit fällt der Verdacht des Penaltys hinten runter. Spannend bleibt die Frage, wieso nur die Seite so abgefallen ist?

Es könnte dadran liegen, dass ja nun seit knapp 48 Stunden dieser Test nicht mehr geteilt wird und damit auch die Userspitze weggefallen ist. Google könnte also diese (unnatürliche) Spitze von Zugriffen erkannt und reagiert haben, indem die Seite vorsorglich runter getaktet wurde. Interessant ist das auf jeden Fall..

Heute 02.07 nun, knapp zwei Wochen später haben wir das exakte Ausgangsbild, wo alle vier Positionen so sind wie vorher:

Welche Rückschlüsse lassen sich daraus ziehen?

Nun Google reagiert anscheinend sofort auf eine starke Häufung von Zugriffen via Google Suche und geht von einem wichtigen kurzfristigem Ereignis aus. Dazu passt auch dasNewswaveupdate von Anfang Juli.

Hält das Interesse der User aber nicht an, geht Google zu dem ursprünglichen Ergebnissanzeigen zurück.

1. Schafft man es also, dauerhaft eine Zunahme von Klicks auf eine Anzeige zu erhöhen kann man alleine dadurch eine Rankingsteigerung erfahren. Wichtig hierbei ist, dass die Zunahme an Zugriffen dauerhaft und logisch ist. Beim Test schien es ja kurzfristig so zu sein, dass Google hier erstmal die Webseite von der ersten Seite genommen hat um zu schauen ob das alles so seine Richtigkeit hat.

2. Gerade bei aktuellen Suchbegriffen die einen Bezug zu News sind kann man kurzfristig profitieren, wird aber wieder auf das alte Ergebnis zurückgestuft wenn die Nachfrage vorbei ist. Andersrum genauso, erfährt man einen Rankingrückgang und Newsseiten sind vorne ist davon auszugehen, dass diese auch wieder verschwinden, wenn die Nachfrage beendet ist.

Auch wenn vieles davon schon angenommen wurde hat der Test doch somit einmal genau gezeigt wie Google Arbeit und wie Wichtig jetzt schon Usersignale sind auch wenn Google dies des öfteren noch verneint.

Diskutiere mit uns bei Ayom oder in den Kommentaren diesen Test.
Der Test: Rand Fishkin einer der bekanntesten SEOs ruft in seinen Social Media Portalen dazu auf folgendes zu machen.

Bounce Rate testDies geht auch sehr gut mit Google.de wobei nur wenige Stunden nach dem Aufruf schon eine Verschiebung von Platz 4 auf 2 von der seriouseats.com Seite zu erkennen ist wie folgender Screen belegt.

Bounce Test 2

 

Damit möchte Rand die Auswirkung und Wichtigkeit der Bounce Rate testen. Also der Auswirkung was passiert wen man auf ein gutes Ergebnis klickt , zurück zu Google geht und dann auf das schlechtere Ergebnis, hier aber nicht wieder zu Google zurück kehrt.

Bisher wird davon ausgegangen das dieses Signal für Google ja belegen muss, dass die schlechter gerankte Seite besser ist und wenn nur genug Leute dieses Signal aussenden, müsste die schlechtere Seite Plätze gut machen und die vermeintlich bessere nach unten gehen.

Hier fehlten bisher Versuche, was Rand nun durchführt. Anscheinend sogar schon mit Erfolg. Um diesen Test zu Unterstützen führe einfach die im Screen genannten drei Punkte durch.

Wir werden den Test im Auge behalten und berichten.


16.06.2015: Was ist SEO?

Suchmaschinenoptimierung (SEO) ein Relikt aus der Steinzeit? Ein Begriff der Verwirrung?

PR hat 7 Experten befragt was verstehen diese eigentlich unter dem Begriff der Suchmaschinenoptimierung?

Interessanter Ansatz! Für uns ist der Begriff SEO überholt. Wir optimieren in der heutigen Zeit keine Suchmaschinen, sondern Webprojekte. Um bei den Suchmaschinen vorne angezeigt zu werden braucht man Leidenschaft und den Willen etwas positiv (qualitativ hochwertig) zu verändern. Nimmt man sich die Zeit um auf das Bedürfnis des Besuchers einzugehen, klappt es auch mit Google & Co.

Seo ist außerdem Leidenschaft und Verlangen etwas zu erreichen. Wie in der Bundesliga um den ersten Platz zu kämpfen, nur eben in hunderten von Tabellen (Keywords).

Wir möchten nun von Euch erfahren, was ist für Euch SEO?

Nutzt dazu einfach die Kommentarfunktion oder beteiligt Euch im Forum.


12.06.2015: Bezahlmethoden als Grundlage der Conversion-Optimierung

Laut einer Umfrage der PPRO Group ist es für einen Großteil aller Online-Kunden entscheidend, dass sie Käufe mit ihrer bevorzugten Bezahlmethode abrechnen können. Sollte sich diese nicht unter den angebotenen Möglichkeiten befinden, werden viele Nutzer einen schon angefangenen Bestellvorgang wieder abbrechen.

Dies zeigt zwei wichtige Punkte zur Optimierung der Konversionsrate. Zum einen ist es von großer Bedeutung, alle Zahlungsmethoden schon auf der Landing Page (oder vor dem Beginn des Warenkorbs) darzustellen, damit bei den potentiellen Kunden keine falschen Erwartungen geweckt werden. So ist es zu verhindern, dass ein Kunde nach langer Produktsuche die Bestellung doch noch abbricht und einen Shop daher mit Zeitverschwendung assoziiert.

Zum anderen hilft es, Online auch den internationalen Markt im Blick zu haben. Hierfür ist es von großer Bedeutung, nicht nur sprachlich passende Landing Pages zu erstellen, sondern auch auf die nationalen Vorlieben im Hinblick auf Bezahlmethoden einzugehen. Oft ist es weniger aufwendig und teuer als man zunächst glaubt, weitere Zahlungsmöglichkeiten einzubinden.

Shopbetreiber, die sich an diesen Vorgaben orientieren, sollten ihre Konversionsrate deutlich steigern können.


12.06.2015: Bezahlmethoden als Grundlage der Conversion-Optimierung

Laut einer Umfrage der PPRO Group ist es für einen Großteil aller Online-Kunden entscheidend, dass sie Käufe mit ihrer bevorzugten Bezahlmethode abrechnen können. Sollte sich diese nicht unter den angebotenen Möglichkeiten befinden, werden viele Nutzer einen schon angefangenen Bestellvorgang wieder abbrechen.

Dies zeigt zwei wichtige Punkte zur Optimierung der Konversionsrate. Zum einen ist es von großer Bedeutung, alle Zahlungsmethoden schon auf der Landing Page (oder vor dem Beginn des Warenkorbs) darzustellen, damit bei den potentiellen Kunden keine falschen Erwartungen geweckt werden. So ist es zu verhindern, dass ein Kunde nach langer Produktsuche die Bestellung doch noch abbricht und einen Shop daher mit Zeitverschwendung assoziiert.

Zum anderen hilft es, Online auch den internationalen Markt im Blick zu haben. Hierfür ist es von großer Bedeutung, nicht nur sprachlich passende Landing Pages zu erstellen, sondern auch auf die nationalen Vorlieben im Hinblick auf Bezahlmethoden einzugehen. Oft ist es weniger aufwendig und teuer als man zunächst glaubt, weitere Zahlungsmöglichkeiten einzubinden.

Shopbetreiber, die sich an diesen Vorgaben orientieren, sollten ihre Konversionsrate deutlich steigern können.


02.06.2015: Neuerungen im SEO-Periodensystem

SEO Perioden

Quelle: http://searchengineland.com

Search Engine Land hat das Periodensystem des SEO-Erfolgs erneuert. Nach der letzten Abstimmung sind drei neue Elemente hinzugekommen, während vier Elemente in der Relevanz gestiegen sind. Mit diesem Periodensystem will Search Engine Land eine Übersicht über die wichtigsten SEO-Faktoren aufbereiten.

Die wichtigsten Änderungen

Die vertikale Suchmaschine betrachtet nur die relevanten Ausschnitte des Online-Contents. Da viele Suchanfragen Bilder, Videos und lokale Suchergebnisse aus der vertikalen Suche mit einbeziehen, wird dieser Faktor immer wichtiger. Daher gebührt diesem Faktor der Einstieg in das Periodensystem des SEO-Erfolgs.

Immer mehr Suchanfragen werden direkt in der Suchmaschine (oft mit Quellenangabe) beantwortet. Search Engine Land sieht dies als Erfolgsmodell für die Quellseite, da ihr Inhalt so gut ist, dass er direkt zitiert wird. Dies wurde daher neu aufgenommen.

HTTPS macht Seiten sicherer. Google sieht dies als immer wichtigeren Faktor der Rankings und belohnt daher die Seiten, die auf HTTPS umstellen – und Search Engine Land nimmt es in das Periodensystem auf.

Neben strukturierten Daten ist vor allem die Mobiltauglichkeit einer Website in der Relevanz aufgewertet worden. Nach dem groß angekündigten Mobilupdate vom April 2015 ist dies wenig überraschend.


29.05.2015: Was verdient ein SEO?

Die Internetseite Gehalt.de hat knapp 3000 Datensätze analysiert und eine Übersicht der durchschnittlichen Gehälter für verschiedene Berufsgruppen der Onlinebranche zusammengetragen.

Folgende Rangliste kam dabei heraus:

  1. IT/Software Entwickler
  2. Online Marketing Manager
  3. SEO-Manager
  4. Content Manager
  5. Social Media Manager
  6. Grafiker

Im Alter mehr verdienen

Es gibt eine deutliche Kopplung von Gehalt und Alter des Arbeitnehmers: So sind Steigerungen von über 100 % innerhalb eines Berufslebens keine Seltenheit. Berufsanfänger müssen in den ersten Jahren also deutlich weniger Gehalt akzeptieren.

Geschuldet ist dies unter anderem aber auch dessen, dass viele der o. g. Berufsgruppen keine anerkannte Ausbildung vorweisen können. So werden Berufsanfänger mit Trainee Jobs an den Berufsalltag herangeführt und entsprechend geringer entlohnt.


11.07.2013: moz.com Ranking-Studie 2013 | Wie wertet Google die Rankings

SEO Ranking Faktoren

Alle Bildrechte in diesem Beitrag liegen bei moz.com

Matt von moz.com, früher SEOmoz, hat eine sehr ausführliche Ranking-Studie herausgebracht, in welcher es um die wahrscheinlichen Rankingfaktoren bei Google geht. Diese Studie wird fast jedes Jahr verfasst und zeigt die Entwicklung welche Google in laufe der Zeit durchmacht sehr gut an. Schaut man sich gerade die Blicke in die Zukunft aus den alten Berichten an, stimmen diese wirklich sehr gut mit den tatsächlichen Änderungen überein.

Linkaufbau noch vor Onpagemaßnahmen

Obwohl der Onpagefaktor enorm zugelegt hat, sind die Links noch immer die wichtigste Wertigkeit. Erst die Links von außen, aber gleich danach die internen Links.  Danach folgen die Onpage-Wertigkeiten, dicht gefolgt von Domainwerten. Social Media spielt hier so gut wie keine Rolle mit 7 %, was s dessen geschuldet ist, dass man hier nur die direkte Page-Auswirkung einbezogen hat. Wenn über den Social Media Kanal viele Besucher kommen, haben diese natürlich in Ihrem Userverhalten einen Einfluss aufs Ranking.

Tendenz für die nächste Zeit

SEO ranking 2014
Hier wird ganz klar ersichtlich, dass der Authorship,  immer wichtiger wird und das damit verbundene Vertrauen. Somit sollte sich nun auch der letzte Webmaster mit dem Thema der Schemantischen-Daten auseinander setzen (www.schema.org). Der tendenzielle Verlierer auch weiterhin in diesem Ausblick sind die Keyword Domains, welche ja schon seit geraumer Zeit als tot gesagt gelten.

Der Anchor-Text ist für die Zukunft natürlich auch abgerutscht, da man ihn nur noch in Maßen richtig verwenden kann, wenn man keine Abstrafung riskieren möchte. Google will ja hier viel mehr auf den Brand Status gehen. Sieger dieses Blickes in die Zukunft ist das Userverhalten auf der Webseite.  Google versucht zunehmend alles manipulative aus der Berechnung für die Rankings raus zu bekommen. Die Frage ob das in gänze geschafft werden kann, bleibt abzuwarten.

Die ausführliche (in engl. Sprache) Studie, wie man auf o.g. Daten gekommen ist, findet man hier: http://moz.com/blog/ranking-factors-2013 und ebenfalls zusammenfasst (in engl.) auf http://searchengineland.com/early-preview-from-mozs-2013-search-engine-ranking-factors-survey-166404.

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Die Suchmaschinenoptimierung und das Online-Marketing sind meine Leidenschaft. Als akkreditierter Journalist und Chefredakteur des SEO Portal schreibe ich darüber und als Geschäftsführer der imwebsein GmbH (Online Marketing Agentur) kann ich diese Leidenschaft in der Praxis umsetzen.

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