Suchanalyse mit der Search Console

Wer möchte mit seiner Website nicht möglichst weit oben bei Google gefunden werden?

Damit man das schafft, sollte man nicht nur wissen, welche Suchbegriffe für die eigenen Seiten relevant sind, sondern auch wie ihr Ist-Zustand aussieht. Wonach suchen Interessenten überhaupt? Über welche Suchanfragen erziele ich tatsächlich Traffic und über welche nicht?

Um diese Fragen beantworten zu können, bietet sich ein Blick in die Google Search Console an. Auf dem Markt werden zwar diverse SEO-Tools angeboten, aber wo erhält man Daten aus erster Hand, wenn nicht direkt bei Google?

Die Google Search Console bietet äußerst nützliche Funktionen zur Suchanalyse, auf die ich in diesem Beitrag eingehen werde. Alle Beschreibungen beziehen sich auf die neue Version der Search Console.

Dieser Beitrag setzt voraus, dass Du Deine Website(s) bereits bei der Search Console eingetragen und erfolgreich verifiziert hast. Falls nicht, wäre das der erste Schritt, bevor Du beginnen kannst.

Auf geht´s!

Logge Dich bei der Search Console ein und wähle die gewünschte Domain aus. Klicke nun in der Navigation auf „Leistung“ und hier auf den Reiter „Suchanfragen“. In der oberen Leiste kannst Du den Anzeigezeitraum beliebig verändern.

Nun siehst Du, als Tabelle aufgeführt, über welche Suchanfragen Deine Besucher im ausgewählten Zeitraum auf Deine Seiten gefunden haben. In der nächsten Spalte siehst Du die Anzahl der Klicks und die Anzahl der Impressionen.

Das Verhältnis der Impressionen gegenüber den Klicks gibt Dir Hinweise darauf, ob Du Optimierungen vornehmen solltest. Liegt die Anzahl der Impressionen bspw. bei 700, die Zahl der Klicks aber lediglich bei 10, weißt Du, dass Du hier den Hebel ansetzen solltest. In diesem Fall erscheint Deine Website zwar häufig in den Suchergebnissen, wird aber nur selten von Nutzern angeklickt. Es stellt sich beispielsweise die Frage, ob die in den SERPs ausgespielte Seite für die Suchenden relevant genug ist. Auch ist der angerissene Text eines Suchergebnisses nicht zu unterschätzen. Stelle daher sicher, dass Deine Seiten über einen aussagekräftigen Seitentitel und über eine ansprechende Meta-Description verfügen.

Eine niedrige Zahl an Impressionen bedeutet hingegen, dass Deine Website unter dem entsprechenden Suchbegriff nur selten erscheint. Möglicherweise rankt sie dafür nicht gut oder das Suchvolumen zu diesem Begriff ist gering. Letzteres kannst Du mit dem „Google Ads Keyword Planner“ ermitteln. Wenn das monatliche Suchvolumen gering ist, sollte überlegt werden, ob eine Optimierung Deiner Seiten auf diesen Begriff überhaupt sinnvoll ist.

Im Reiter „Seiten“ siehst Du eine Auflistung der einzelnen Seiten Deiner Website sowie die Anzahl der Klicks und Impressionen. Hier kannst Du also je Seite ablesen, wie gut sie in der Suche performt.

Im Reiter „Länder“ siehst Du, aus welchen Ländern Deine Besucher kommen. Das kann beispielsweise hilfreich sein, wenn Du die geographische Ausrichtung Deiner Seiten optimieren möchtest. Vielleicht interessieren sich auch Nutzer aus Ländern für Deine Produkte und Dienstleistungen, in denen Du sie noch gar nicht anbietest?

Im Reiter „Geräte“ kannst Du ablesen, wie viele Deiner Besucher ein Desktop-Gerät nutzen und wie viele ein mobiles Gerät. Falls Deine Website noch nicht responsiv gestaltet ist und immer mehr Deiner Besucher mit mobilen Geräten unterwegs sind, solltest Du über ein Redesign nachdenken. Bei einem responsiven Design passt sich das Seitenlayout automatisch an die Bildschirmgröße an, vom Smartphone bis hin zum Desktop.

Keywordrecherche

Im nächsten Ratgeber-Beitrag „Sind meine wichtigsten Keywords wirklich so wichtig“ werde ich detailliert auf das Thema „Keywordrecherche“ eingehen.

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