LinkedIn führt Collaborative Posts ein, nach John Müller richten sich Seiten in Zukunft primär an menschliche Nutzer anstatt KI-Agenten und Blogs büßen bis zu 80 % ihrer Klicks ein.
LinkedIn führt Collaborative Posts ein
Die Business-Plattform LinkedIn erweitert ihre Funktionen für die Zusammenarbeit und führt sogenannte Collaborative Posts ein. Dieses neue Feature ermöglicht es bis zu fünf Personen oder Unternehmensseiten, gemeinschaftlich einen einzigen Beitrag zu veröffentlichen. Alle Co-Autoren werden dabei prominent über dem Text eingeblendet. Die Neuerung, die aktuell mit ausgewählten Profilen getestet wird und bald global ausgerollt werden soll, verspricht erhebliche Vorteile für die berufliche Vernetzung. Durch das Teilen eines Beitrags in mehreren Netzwerken gleichzeitig lässt sich die Sichtbarkeit von Projekten wie Podcasts, Studien oder Produkt-Launches massiv steigern. Kooperationen werden so transparenter und gewinnen deutlich an Reichweite.
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Künstliche Intelligenz als Website-Besucher: Google setzt weiter auf den Menschen
Das Internet wandelt sich durch das sogenannte Agentic Web, in dem vermehrt KI-Agenten eigenständig Websites durchsuchen und Käufe tätigen. Dennoch bleibt das Fundament der Weboptimierung stabil. Laut Google-Experte John Müller richtet sich eine gelungene Seite auch künftig primär an menschliche Nutzer, wovon letztlich auch digitale Assistenten profitieren. Empfehlungen wie barrierefreies, semantisches HTML behalten daher ihre Gültigkeit. Technische Details entwickeln sich zwar weiter und das voreilige Sperren von KI-Browsern sollte überdacht werden, doch das Zentrum bleibt unverändert. Ob sich dafür ein neuer Fachbereich namens Agentic Engine Optimization etabliert oder dies einfach zum Standard-Handwerk verschmilzt, entscheidet die Zukunft.
Kahlschlag im Netz: warum klassische Blogs massiv an Sichtbarkeit verlieren
Eine aktuelle Langzeituntersuchung von 100 Blogs offenbart eine dramatische Entwicklung: Fast die Hälfte aller untersuchten Seiten büßte seit 2022 über 80 % der Klicks ein, die über klassische Suchergebnisse kamen. Grund dafür sind vor allem die tiefgreifenden Algorithmus-Änderungen und der Vormarsch künstlicher Intelligenz bei Google. Dennoch ist das klassische Bloggen nicht völlig tot. Rund ein Fünftel der Betreiber konnte die Reichweite sogar steigern. Der Schlüssel zum Erfolg liegt heute abseits von austauschbaren Standardtexten. Wer sich behaupten will, muss auf unverwechselbare persönliche Erfahrungen, den Aufbau einer echten Stammleserschaft, eigene Produkte und eine starke, wiedererkennbare Marke setzen. Reine Informationshäppchen haben im modernen Web dagegen kaum noch eine Chance.
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