Google zeigt AI Overviews nun auch in „Weitere Fragen“. X legt die Ranking-Faktoren für den „For You“-Feed offen. Instagram testet derweil Links in Posts und ermöglicht es Nutzern, eigene Kommentare unter ihren Posts anzuheften.
AI Overviews erscheinen jetzt auch im Bereich „Weitere Fragen“
Google weitet den Einsatz der AI Overviews aus: Die automatisch generierten Antworten erscheinen inzwischen nicht nur oberhalb der organischen Suchergebnisse, sondern zunehmend auch im Abschnitt „Weitere Fragen“. Nutzer erhalten dadurch direkt eine zusammengefasste Antwort, ohne auf externe Links klicken zu müssen. Für Website-Betreiber kann dies spürbare Auswirkungen auf die Klickzahlen haben, da weniger Zugriffe über diese Suchfunktion erfolgen könnten. Parallel dazu hat Google eine neue Version der Quality Rater Guidelines veröffentlicht. Darin finden sich erstmals konkrete Beispiele für AI Overviews, die zeigen, wie diese Ergebnisse bewertet werden sollen – auch hier steht nach wie vor der Nutzen für Menschen im Vordergrund, die Suchanfragen stellen. Für SEOs bedeutet das: Die Beobachtung und Analyse dieser Entwicklung gewinnt weiter an Bedeutung, um mögliche Reichweitenverluste frühzeitig zu erkennen.
https://www.seo-suedwest.de/9948-google-zeigt-ai-overviews-auch-in-weitere-fragen-an.html
X legt Ranking-Faktoren offen
Die Plattform X hat den Code ihres Empfehlungsalgorithmus für die „For You“-Timeline auf GitHub veröffentlicht und damit Einblicke in die entscheidenden Ranking-Faktoren gegeben. Besonders stark gewichtet werden Interaktionen: Antworten auf Kommentare und längere Diskussionen steigern die Reichweite deutlich stärker als einfache Retweets. Auch Videos mit hoher Wiedergabezeit, Profilklicks oder Zitate mit eigenem Kommentar wirken sich positiv aus. Verifizierte Accounts erhalten zudem einen zusätzlichen Bonus im Ranking.
Gleichzeitig gibt es klare Negativsignale: Beiträge mit externen Links werden eingeschränkt, Texte in durchgehenden Großbuchstaben verlieren Sichtbarkeit und problematische Inhalte wie beleidigende Sprache oder jugendgefährdendes Material führen zu Reichweitenverlusten. Damit schafft X mehr Transparenz für Nutzer und Marketing-Verantwortliche, die ihre Inhalte gezielt optimieren möchten.
https://onlinemarketing.de/social-media-marketing/x-legt-code-offen-ranking-faktoren-im-ueberblick
Instagram testet Links in Posts und lässt Nutzer eigene Kommentare anpinnen
Instagram arbeitet an zwei Neuerungen, die das Nutzererlebnis spürbar verändern könnten. Zum einen testet die Plattform derzeit die Integration von Links direkt in reguläre Posts. Bisher war es lediglich möglich, Links über die Profilbeschreibung oder Story-Sticker zu teilen. Erste Einblicke zeigen, dass die neue Option im Post Composer unter „weitere Optionen“ auftaucht. Ob und wann diese Funktion global ausgerollt wird, ist noch offen. Sie verspricht jedoch mehr Flexibilität für Marken, Medien und Creator, die ihre Inhalte oder Produkte gezielter verknüpfen möchten. Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass dadurch auch mehr Spam in den Feed gelangt.
Darüber hinaus hat Instagram die Kommentar-Funktion erweitert: Nutzer können nun eigene Kommentare unter ihren Posts anheften. So lassen sich wichtige Hinweise oder Antworten auf häufig gestellte Fragen dauerhaft sichtbar platzieren. Beide Entwicklungen zeigen, dass Instagram seinen Fokus klar auf eine intensivere Interaktion und eine direktere Verbindung zwischen Content und Community legt.
https://onlinemarketing.de/social-media-marketing/instagram-arbeitet-an-links-in-posts
https://onlinemarketing.de/social-media-marketing/instagram-kommentare-fixieren-neues-feature
Bild: Vitaly Gariev / Unsplash.com
