OpenAI führt einen Shopping-Chatbot bei ChatGPT-5 ein, Links in Reels werden gegen eine Gebühr freigeschaltet und Adam Mosseri gibt Tipps für mehr Sichtbarkeit auf Instagram.
ChatGPT wird zum Kaufberater: die Einführung von Shopping Research
OpenAI hat kurz vor dem Black Friday die Funktion „Shopping Research“ in ChatGPT freigeschaltet. Dieses Werkzeug unterstützt Nutzer bei der Kaufentscheidung, indem es eine konversationelle Produktsuche ermöglicht. Anwender beschreiben ihre Wünsche – etwa nach einem spezifischen Haushaltsgerät –, woraufhin das System gezielt nach passenden Angeboten sucht. Es fragt nach Präferenzen wie dem Budget und berücksichtigt aktuelle Informationen aus verschiedenen, als vertrauenswürdig eingestuften Quellen. Nach einer kurzen Recherchephase erhalten Nutzer eine personalisierte Kaufberatung, welche die wichtigsten Produkte, deren Unterscheidungsmerkmale und etwaige Kompromisse darstellt. Die Technologie basiert auf einem spezialisierten GPT-5-Modell. Diese Neuerung stellt eine direkte Konkurrenz für Affiliate-Websites dar und könnte für OpenAI eine zusätzliche Einnahmequelle im E-Commerce-Sektor eröffnen, obwohl Fehler bei Details wie Preis und Verfügbarkeit auftreten können.
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Meta integriert Links in Instagram Reels gegen Gebühr
Obwohl Instagram eine Verlinkungsfunktion für Reels eingeführt hat, dient diese nur der internen Verbindung von Videos. Die von Content-Erstellern sehnlichst erwartete Möglichkeit, externe Quellen direkt aus Reels zu verknüpfen, wurde nun gegen eine Gebühr freigeschaltet. Das Setzen von externen Link-Stickern ist an das Meta Verified Bezahlabonnement gebunden und erfordert die Buchung der teuersten Business-Pakete. Je nach Preisklasse, die von 44,99 $ bis 349,99 $ pro Monat reicht, erhalten Nutzer zwischen zwei und sechs Links pro Monat. Kritiker sehen darin eine Maßnahme, die zwar die Einnahmen Metas außerhalb des Werbegeschäfts steigert, jedoch die Arbeitsbedingungen für Kreative erschwert, da ein zentrales Wachstumswerkzeug monetarisiert wird.
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Reichweiten-Geheimnisse: Adam Mosseri enthüllt Strategien für mehr Sichtbarkeit
Instagram-Chef Adam Mosseri gab Auskunft über die Effektivität des erneuten Teilens eigener Inhalte. Er bestätigte, dass das Reposting die Reichweite lediglich geringfügig beeinflusst und kaum einen signifikanten Unterschied macht. Er empfiehlt stattdessen, die Interaktion mit der Community zu priorisieren: Das Beantworten und Liken von Kommentaren unter den Originalbeiträgen sei deutlich wirkungsvoller. Um die Reichweite nachhaltig zu erhöhen, eignen sich Kooperationen besser. Dabei sollte der Partner mit der größeren Follower-Anzahl als Haupt-Kreativer fungieren, da der Algorithmus diesen aktuell bevorzugt. Mosseri erklärte das Ranking-System als ein „Vorsprechen“-Prinzip, bei dem jeder Beitrag zunächst eine Mindestanzahl von Ansichten erhält. Dabei sei die Sehdauer (Watch Time) die wichtigste Kennzahl für den Erfolg bei Followern und neuen Nutzern.
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