Traffic ja – billiges Clickbaiting nein!

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Social Media Kanäle sind perfekt geeignet, um in den direkten Kontakt mit einer unerhört großen Leserschaft zu kommen. Immer dann, wenn es besonders einfach ist, ein bestimmtes Ziel zu erreichen, schwindet leider die Qualität. Und so ist ganz besonders Facebook in der letzten Zeit von unzähligen Clickbait-Teaser Fanpages überschwemmt worden. Doch zu welchem Zweck existieren solche Seiten? Money talks!

Doch was dann geschah, werdet Ihr nicht glauben

Einen Social Media Teaser mit diesen oder sehr ähnlichen Worten habt Ihr sicherlich auch schon einmal gelesen. Die Aufmachung ist immer dieselbe:

  • Beitragsbild extrem neugiererweckend
  • Teaser fordert zum Klicken auf: “Ihr werdet nicht glauben, was er seiner Frau geantwortet hat!” oder “Warum er sein ganzes Geld nach dem Millionengewinn besser verschenkt hätte!”

Was ebenfalls bei all diesen Seiten der Fall ist: Die Artikel können nie das halten, was der Teaser verspricht. Darum geht es auch gar nicht. Sobald jemand von Facebook aus auf der eigentlichen Homepage gelandet ist, umgibt ihn ein Schleier aus Bannern, Adsense, Videowerbung und vielen weiteren Werbeformaten. Im Prinzip sagt die Webseite nur folgendes aus: “Nun klick schon irgendwo hin und verzieh dich mit Deinem Cookie wieder!”

social-media-teaser

Es kommt mir manchmal so vor, als wären diese Webseiten und Clickbaiting Portale die Fortsetzungen der Talkshows, die früher den ganzen Tag über gelaufen sind. Scheinbar möchte man auch ein ähnliches Publikum ansprechen, nur in der aktuellen Zeit halt “To go”. Also Schwachsinn für unterwegs, eventuell gerade noch “Unterhaltung”.

Gut, manche werden sagen, dass es auch gute Seiten und Teaser gibt. Manchmal wird eben doch Wort gehalten und Ihr bekommt nach dem Klick auch das, was Euch angepriesen wurde. Doch wie schreibt man eigentlich einen Teaser, der glaubhaft ist und der trotz eines Mangels an Übertreibung gerne geklickt wird?

Social Media Teaser Step by Step

Um einen spannenden Social Media Teaser zu schreiben, braucht Ihr keine Fake-News Seite. Ein guter Teaser hat nämlich diverse Merkmale, die Ihr ganz leicht mit Inhalt bestücken könnt:

  • Er muss einen konkreten Bezug zum Artikel haben
  • Er muss einen Vorgeschmack liefern
  • Er muss dem Leser mitteilen, was er optional zum Vorgeschmack noch für Infos im Artikel bekommen kann

Nehmen wir an, es geht um einen Ratgeberartikel zum Thema “Kaugummi aus Kleidung entfernen”.

  • Der konkrete Bezug wäre: “Life-Hack: So entfernt Ihr Kaugummi aus Eurer Kleidung”
  • Der Vorgeschmack wäre: “Was haben ein Eisfach und ein Kältespray mit Eurem Kaugummi zu tun?”
  • Der optionale Inhalt wäre: “Lest hier die 10 besten Tricks zum Entfernen von Kaugummiresten in Stoffen.”

Fertig ist unser Teaser. Wir versprechen nichts, was wir nicht halten können. Wir locken den Leser nicht auf eine Webseite, um ihm eine Ad-Farm zu präsentieren und wir steigern so die Qualität. Die Voraussetzung dafür ist natürlich auch ein entsprechender Artikel, der alle Informationen leicht lesbar und verständlich aufgearbeitet zum Lesen anbietet.

Der große Vorteil ist natürlich der, dass unsere Leser gerne wieder zurückkehren, da sie sich nicht ausgenutzt fühlen. Sie finden nach dem Klick auf den spannenden Teaser einen Artikel, der die angepriesenen Infos auch liefert. Eigentlich schade, dass dies keine Selbstverständlichkeit ist. Je mehr gute Inhalte jedoch geschaffen werden, desto besser wird die Qualität des Internets insgesamt. Also ran an die Tasten!

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Oliver Wrase hilft für einige Tage beim SEO-Portal aus. Er ist der Inhaber von Textranking. Dort schmiedet er mit seinem Team heiße Contentpläne und arbeitet an Kundenprojekten, sowie eigenen Webseiten.

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