Twitter streamt die NFL

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Erfolgreiches Gebot

Twitter ist ein Coup gelungen. Denn die National Football League (NFL) hatte vor einiger Zeit die Streaming-Rechte für 10 Spiele der kommenden Saison ausgeschrieben. Und Twitter ist es gelungen, sich diese zu sichern. Das soziale Netzwerk wird also ab diesem Herbst auch Live-Sport zeigen können.

Twitter als Live-Plattform

Dabei hat Twitter es scheinbar geschafft, finanzkräftigere Angebote von Firmen wie Facebook, Amazon, Yahoo oder Verizon aus dem Rennen zu schlagen. Laut der NFL hat man sich gegen lukrativere Angebote entschieden, da man in Twitter die perfekte Plattform zur Verbreitung des eigenen Angebots sehe.

Denn auf Twitter können sich Live-Events innerhalb weniger Minuten zu einem Lauffeuer auswachsen. Die NFL sieht also die Chance, nicht nur eine globale Zuschauerschaft zu erreichen, sondern diese auch in hohem Maße zu Interaktionen mit ihrem Produkt zu bewegen.

Eine solche Synergie kann auf Twitter perfekt von Statten gehen. Denn schon heute wird in diesem Netzwerk überdurchschnittlich viel über American Football diskutiert. Wenn man nun direkt während eines Spiels auf der selben Plattform streamen und diskutieren kann, dürfte sich dies noch einmal verstärken.

10 Spiele für 10 Millionen – und das weltweit

Der Deal bezieht sich auf 10 Spiele aus der nächsten NFL-Saison, die in diesem Herbst startet. Genauer handelt es sich um die Thursday Night Spiele, die entsprechend am Donnerstag Abend amerikanischer Zeit stattfinden. Wegen der Zeitverschiebung dürften in Deutschland also nur wahre Fans wachbleiben.

Doch die Möglichkeit werden sie haben, denn Twitter wird die Spiele weltweit zeigen dürfen. Für dieses Arrangement zahlte der Kurznachrichtendienst Schätzungen zufolge etwa 10 Millionen US$. Für den Konzern bedeutet dies jedoch die Chance, sich noch prominenter als Live-Plattform darzustellen.

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Nach meinem Studium der Politikwissenschaften (Schwerpunkt Diplomatie) habe ich im Juni 2015 das SEO Portal bei der imwebsein GmbH mitgegründet. Seit Januar 2017 bin ich nun als Chefredakteur für den redaktionellen Teil zuständig. Daneben kümmere ich mich als ehrenamtlicher Pressewart um die Öffentlichkeitsarbeit des Badminton-Club Tempelhof.

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