Unterschiede in den SERPS bei Mobile und Desktop

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In den Suchergebnissen bei Google ist immer alles gleich? Von wegen! Alleine zwischen mobiler Suche und Desktop Suche gibt es zum Teil deutliche Unterschiede. Das hat vor allem auch mit dem Nutzerverhalten zu tun.

Für mobile Endgeräte und den PC selber unterscheidet sich inzwischen nicht mehr nur die Arbeit im Bereich der Suchmaschinenoptimierung, auch die Ausgabe der Google SERPS unterscheidet sich immer mehr. Während in der Desktop Suche aktuell meist 8,8 Treffer der organischen Suche ausgespielt werden, sind es bei der mobilen Suche in den meisten Fällen 9,2 organische Suchergebnisse. Beim Rest der Ergebnisse auf Seite 1 handelt es sich um AdWords Anzeigen oder auch um Ergebnisse der Universal Search.

Regionale Unterschiede werden deutlich

Insbesondere in Deutschland machen sich die Unterschiede in den SERPS zwischen Mobile Search und Desktop bemerkbar. Von 10 Treffern ist im Schnitt ein Resultat unterschiedlich – und das alleine bei den Top 100 Domains von Google.

Mobile Suchergebnisse unterscheiden sich von der Desktop Suche.

Nutzerverhalten sorgt für Unterschiede in den SERPS

Eine große Rolle spielt in diesem Zusammenhang auch das Verhalten der Google User. Einzelne Suchbegriffe sind somit vor allem mobil gefragt, andere werden fast immer am Desktop verwendet. Abhängig ist dies auch immer von der Situation. Wer aktuell in München zu Besuch ist und Restaurant Tipps sucht, wird diese vor allem mobil abfragen. Wer hingegen ein Hotel in Berlin sucht um dort einige Tage zu verbringen, wird vermehrt auch am Desktop suchen. Für andere Suchbegriffe gilt dies ebenfalls – und es gibt auch Suchanfragen, die beinahe ausschließlich am Desktop eine Relevanz haben.

Weitere Besonderheit: Die Suche via Sprachsteuerung

Noch eine Besonderheit gibt es im Bereich der Suche über Sprachassistenten wie Siri – hier wird die Suche in beinahe allen Fällen mobil durchgeführt. Und: Die Suchanfragen sind dann meist auch in der direkten Situation relevant. Die Abfrage von Öffnungszeiten des Schwimmbads via Sprachsteuerung zum Beispiel spielt hier eine Rolle.

Als SEO muss man diese Aspekte kennen – aber auch berücksichtigen. Denn dahinter steckt in vielen Fällen ein großes Potential. Je nach Device, Suchanfrage und Zielgruppe muss die Optimierung somit durchaus unterschiedlich ausfallen.

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Ich arbeite seit vielen Jahren als Texter und bin seit September 2017 für das SEO-Portal zuständig. Dabei bin ich für alle redaktionellen Inhalte zuständig und allgemeiner Ansprechpartner. Privat lebe ich in Ostfriesland und bin Papa von drei Kindern.

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