Werber müssen bei Facebook nicht mehr für versehentliche Klicks zahlen

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Zwei Sekunden Regel

Werbetreibende haben eine große Angst: Das sie für Klicks zahlen müssen, die versehentlich passieren. Denn diese nagen am Budget und bringen keine Conversions, sondern eher noch negatives Ansehen des Brands bei den Nutzern, die ungewollt auf Werbeanzeigen gelandet sind.

Facebook plant nun, die Publisher hier etwas zu schützen. Versehentliche Klicks will man ab sofort erkennen und herausfiltern – sie sollen also nicht mehr in Rechnung gestellt werden. Zur Umsetzung des Ganzen gibt es bereits erste Pläne, die aber künftig auch noch weiterentwickelt werden sollen.

Zwei Sekunden Regel

Zu Beginn strebt Facebook an, alle Klicks von Nutzern zu ignorieren, die nach maximal zwei Sekunden wieder zurückgekehrt sind. Das sollte dann all jene beinhalten, die den Klick sofort bereuen und auf gar keinen Fall auf der entsprechenden Zielseite landen wollten – diejenigen also, bei denen eine Conversion von vorn herein ausgeschlossen ist.

Dieser neue Ansatz ist für die Publisher sicher eine gute Sache. Spannend bleibt, in welche Richtung sich die entsprechenden Regeln in der nächsten Zeit entwickeln und wie weitreichend sie sein werden. Denn Facebook wird sicher nicht freiwillig auf zu viele Werbeeinnahmen verzichten wollen.

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Nach meinem Studium der Politikwissenschaften (Schwerpunkt Diplomatie) habe ich im Juni 2015 das SEO Portal bei der imwebsein GmbH mitgegründet. Seit Januar 2017 bin ich nun als Chefredakteur für den redaktionellen Teil zuständig. Daneben kümmere ich mich als ehrenamtlicher Pressewart um die Öffentlichkeitsarbeit des Badminton-Club Tempelhof.

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