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Ranken Inhalte auf vielen spezifischen oder auf wenigen umfassenderen Seiten besser?

Wer eine Website erstellt, hat sich wahrscheinlich schon gefragt, wie er seine Inhalte am besten präsentiert: verteilt auf viele Seiten mit spezifischen Themen oder gebündelt auf wenigen allgemeineren Seiten. John Müller von Google gab die Antwort in den Google Search Central SEO Office Hours am 29.01.2021. Leider gibt es keine eindeutige Empfehlung, so Müller. Was im konkreten Fall besser sei, hänge unter anderem von der Suchanfrage des Users ab. Erwartet dieser eine allgemeine oder eine spezifische Antwort? Prinzipiell haben umfassendere Seiten leichte Vorteile im Wettbewerb. Umfangreichere Seiten haben laut Müller bessere Rankingchancen. Jedoch ist Vorsicht geboten, einzelne Seiten nicht mit zu vielen Inhalten zu überladen, da die Suchmaschinen dann das Thema der Seite nicht mehr so gut erkennen können. In diesem Fall sollte man mehrere spezifische Seiten erstellen. Was auch dafür spricht: Mit spezifischen Seiten ist ein besseres Targeting möglich. Deshalb muss jeder Seitenbetreiber testen, was für seine Zwecke am besten funktioniert.

https://www.seo-suedwest.de/6443-google-zur-frage-ob-man-besser-wenige-allgemeine-oder-mehr-spezifische-seiten-erstellen-sollte.htmlhttps://www.seroundtable.com/interstitials-overlays-can-hurt-your-google-rankings-30807.html

Duplicate Content ist kein negativer Ranking-Faktor bei Google

John Müller von Googe hat ein weit verbreitetes Missverständnis aufgeklärt. Duplicate Content hat bei vielen SEOs den Ruf, sich negativ aufs Suchergebnis auszuwirken. John Müller widerspricht und sagt, dass der selbe Inhalt auf mehreren Seiten nicht dazu führt, dass eine Website bei den Suchergebnissen schlechter platziert ist. Es sei normal, dass Websites eine gewisse Menge an doppelten Inhalten habe, damit können die Algorithmen von Google umgehen. Wenn allerdings längere Textabschnitte auf mehreren Seiten identisch sind, führe das dazu, dass Google nur eine der Seiten rankt und in den Suchergebnissen ausspielt – und zwar die, die Google am passendsten findet. Ein negativer Score ist damit aber nicht verbunden. Vor allem in Onlineshops, die Produkte führen die auch viele Wettbewerber im Sortiment haben, ist Duplicate Content bei den produktbeschreibungen weit verbreitet. Google interpretiert daraus aber keine negativen Signale, so John Müller.

https://www.searchenginejournal.com/google-duplicate-content-is-not-a-negative-ranking-factor/394321/#close

Bei Facebook können Werbetreibende bald testweise Themen ausschließen

2021 will Facebook damit beginnen, Werbetreibenden testweise die Möglichkeit zu geben, selbst zu entscheiden, in welcher Feed-Umgebung ihre Anzeigen erscheinen. Einige Kunden hatten Bedenken geäußert bezüglich des Umfelds, in dem ihre Anzeigen ausgespielt werden. Sie machen sich Sorgen um das Image ihrer Marke. Die neue Funktion von Facebook soll es Werbetreibenden ermöglichen zu entscheiden, ob ihre Anzeigen neben potentiell sensiblen Inhalten erscheinen sollen. Als mögliche Themen, die ausgeschlossen werden können, sind “Crime & Tragedy”, “News & Politics” und “Social Issues” angedacht. Durch die Themenausschlüsse erhalten die Vermarkter mehr Kontrolle darüber, wo ihre Anzeigen im News-Feed des Users erscheinen. So können sie sicherstellen, dass sie nicht im Umfeld von Themen erscheinen, die nicht zur Marke passen oder mit denen sie nicht in Zusammenhang gebracht werden möchte. Heutzutage können Anzeigen schnell als unsensibel platziert aufgenommen werden, was viele Vermarkter vorischtig werden lässt beim Schalten von Werbung.

https://searchengineland.com/facebook-testing-brand-safety-topic-exclusions-for-advertisers-345734

Bild: StartupStockPhotos/ pixabay.com

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