Neue manuelle Maßnahmen bei Verstößen auf Google News und Discover

Google hat die Liste mit manuellen Maßnahmen um einige Punkte für Google News und Google Discover erweitert. Unter manuellen Maßnahmen versteht man Strafen, die Mitarbeiter von Google verhängen, wenn Webseiten nicht im Einklang mit den Webmaster-Richtlinien von Google sind. Bislang wendete Google manuelle Maßnahmen nur bei Verstößen gegen die Richtlinien bei der Websuche an. Nun sind im Hilfedokument für manuelle Maßnahmen auch Verstöße bei Google News und Google Discover aufgeführt. Wer dort belästigende, hasserfüllte oder manipulative Inhalte veröffentlicht, muss in Zukunft mit einer Abstrafung rechnen.

https://www.seroundtable.com/google-news-manual-actions-search-console-30886.html

Google: Kommentare nicht einfach löschen

Kommentare können für Suchanfragen relevant sein, da sie zu den Inhalten einer Website zählen. In den Google Search Central SEO Office Hours erklärte John Müller vergangene Woche, dass Google die Kommentare zwar ein wenig anders behandelt als die restlichen Inhalte einer Webseite, aber sie dennoch als wichtige Inhalte betrachtet. Deshalb sollten sie nicht einfach so entfernt werden, beispielsweise im Zuge einer Website-Migration. Bevor man Kommtare löscht rät Müller, sich die Inhalte und Suchanfragen der Website anzusehen. So lässt sich feststellen, ob Webseiten wegen der Inhalte aus den Kommentaren gefunden werden. Diese Suchanfragen würden nach dem Entfernen der Kommentare wegfallen. Ja nach Art und Menge der Kommentare können diese einen wichtigen Bestandteil der Website und Mehrwert für die User darstellen. Kommentare können gezielt genutzt werden, um Nutzer zu binden und eine Community aufzubauen. Google berücksichtigt die zusätzlichen Inhalte auch im Ranking.

https://www.seo-suedwest.de/6470-google-kommentare-von-websites-sollten-nicht-unueberlegt-geloescht-werden.html

Top-Level Domains werden versteigert

Die kanadische Firma Uniregistry hat sich 2014 und 2015 zahlreiche vielversprechend klingende generische Top-Level-Domains (gTLD) gesichert. Diese enden teils auf allgemeine Begriffe wie .games, .hosting, .help. oder .link, es sind aber auch speziellere Domains dabei wie .tattoo, .property oder .diet. Vor einem Jahr wurde Uniregistry von Godaddy übernommen und überrascht nun mit der Nachricht, dass 23 gTLD zum Verkauf stehen. Noch bis zum 28. April 2021 läuft eine Auktion, bei der Interessente die Domains ersteigern können – teilweise ohne Startgebot. Dass die gTLDs nun zum Schleuderpreis angeboten werden, könnte mit der Übernahme zu tun haben oder mit dem ausgebliebenen Booms um die neuen Namespaces.

https://t3n.de/news/gtld-ganz-billig-uniregistry-1353990/

Bild: StockSnap/ pixabay.com

 

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