Neue Tests von Google: Ads kaum noch von organischen Treffern zu unterscheiden

Google arbeitet weiterhin daran, dass bezahlte Anzeigen möglichst wie organische Treffer aussehen. Die optische Angleichung an die Darstellung der organischen Suchergebnisse ist bereits seit einigen Jahren zu beobachten. In aktuellen Tests werden in der mobilen Suche verschiedene Anzeigen-Labels wie „Ad“, „Sponsored“ oder „Advertisement“ ausprobiert. Zudem werden wie bei organischen Treffern Favicons neben der URL angezeigt. SEO-Experten wie Brodie Clark, der die Tests entdeckt und auf Twitter geteilt hatte, äußern Befürchtungen. Durch die neue Optik könnten die Klicks für organische Ergebnisse sinken, während sie sich bei den Anzeigen erhöhen.

https://www.seo-suedwest.de/8132-neuer-google-test-anzeigen-werden-organischen-ergebnissen-immer-aehnlicher.html

Google: Video-Vorschau in den SERPs auch bei Seiten ohne Video

In den Suchergebnissen bei Google erscheint im Bereich Video seit neuestem auch dann eine Video-Vorschau, wenn die Seite gar keinen Videoinhalt anbietet. Das hängt mit den Metadaten zusammen, wie SEO-Experten herausgefunden haben. SEO-Spezialistin Crystal Carter teilte auf Twitter einen Screenshot, auf dem zu sehen ist, wie ihre eigene Seite in den SERPs eine Video-Vorschau hat, obwohl dort gar kein Video vorhanden ist. Weitere Nutzer bestätigten daraufhin dieses Phänomen. Es stellte sich heraus, dass in den Metadaten der Hinweis „og:video“ und der Link eines YouTube-Videos hinterlegt ist, sodass Google daraus falsche Schlüsse zieht. SEO-Verantwortliche sind also angehalten, ihre Metadaten zu überprüfen. Ansonsten kann es vorkommen, dass bei Nutzern falsche Erwartungen entstehen, indem ein Video als Snippet angezeigt wird, welches dort aber nicht platziert und abzuspielen ist.

https://www.seo-suedwest.de/8131-google-zeigt-video-snippets-auch-fuer-seiten-ohne-video.html

BeReal: Social-Media-App mit Anti-Instagram-Konzept

BeReal heißt die Social-Media-App, die 2020 ins Leben gerufen wurde und anders sein will als Instagram. Der Name verrät es schon: Authentizität heißt das Stichwort und der Ansatz, den die App verfolgt. Während Instagram vor etwas mehr als zehn Jahren als reine Foto-App startete, wird die Plattform mittlerweile überwiegend für perfekt inszenierte Markenauftritte genutzt – sowohl von Unternehmen, Influencern als auch Privatpersonen, wie Kritiker oft anmerken. Insbesondere für junge Leute steigt damit der soziale Druck. Bei BeReal entscheidet nicht der User, sondern die App, wann ein Foto hochgeladen werden kann. Innerhalb eines kurzen Zeitfensters werden die Nutzer dazu aufgefordert, einen spontanen Schnappschuss zu posten. So soll erst gar kein Platz für Inszenierungen entstehen und das Profil so authentisch wie möglich sein. Wie bei Instagram steht es den Usern dennoch frei, ob sie ihren Account privat oder öffentlich stellen.

https://t3n.de/news/bereal-hype-app-anti-instagram-1474121/

Bild: Jonas Leupe / unsplash.com

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