MUM-Update: Die neue Google KI

Im Mai hat Google den Nachfolger von BERT vorgestellt, der ein KI-Meilenstein sein soll und 1000 Mal stärker als sein Vorgänger. Das neue Machine-Learning-Modell trägt den Namen MUM, was eine Abkürzung für Multitask Unified Model ist. Mit ihm will Google nicht nur Texte, sondern auch andere Arten von Content wie Videos, Bilder und Podcasts besser verstehen, um komplexe Suchanfragen besser beantworten zu können. MUM wurde in 75 Sprachen trainiert und kann, falls es in der Suchsprache nicht die Top-Antwort gibt, anderssprachige Suchergebnisse übersetzen und anzeigen. Davon können Websites mit überdurchschnittlicher Qualität profitieren, da sie auch für Suchergebnisse in Sprachen angezeigt werden, in denen sie nicht verfasst wurden. Gleichzeitig erhöht sich natürlich auch die Konkurrenz, da man sich nicht mehr nur mit in der eigenen Sprache verfassten Texten messen lassen muss, sondern auch andere Medien und Sprachen einbeziehen muss. Die MUM-KI soll über die kommenden Monate und Jahre ausgerollt werden.

https://blog.searchmetrics.com/de/google-mum/

Nicht übertreiben mit Schreibweisen und Synonymen von Keywords

Wer in der Google-Suche zu einem Thema gefunden werden möchte, sollte im Text auch die passenden Keywords verwenden. Jedoch solle man es nicht übertreiben, indem man alle erdenklichen Schreibweisen und Synonyme im Text unterbringt, so John Müller in den Google Search Central SEO Office Hours vom 4. Juni. Statt sich auf Synonyme sowie Singular- und Pluralformen des Keywords zu versteifen, solle man lieber natürlich schreiben, dann entstehe ein guter Text, den Google versteht. Sind die wichtigtsen Begriffe einmal erwähnt, reicht das laut Müller für die Suchmaschine aus.

https://www.seo-suedwest.de/6744-google-keywords-erwaehnen-ja-bei-unterschiedlichen-schreibweisen-aber-nicht-uebertreiben.html

Messenger API für Kundenkommunikation bei Instagram

Ab sofort steht bei Instagram die Messenger API zur Verfügung, die Unternhemen und Marken den Kontakt zu Usern erleichtern soll. Nicht nur für die private Kommunikation sind die Direktnachrichten von Instagram ein wichtiges Tool. Sie werden auch für die Kommunikation mit Unternehmen genutzt, unter anderem als Reaktion auf Stories. Mit der Messenger API haben Unternehmen nun die Gelegenheit, die Kommunikation mit ihren Kunden zu optimieren. In erster Linie wird es darum gehen, automatisierte Direktnachrichten zu versenden und sie an zentraler Stelle, beispielsweise im Kundensupport, zu bündeln. Dann können automatisierte Begrüßungsnachrichten versendet werden oder Standardfragen beantwortet werden. Auch kann man Kommentare mit den Direktnachrichten verknüpfen, sodass eine Nachricht verschickt wird, wenn kommentiert wurde, und so einen Funnel aufbauen. Nutzen können die Messenger API alle Business-Accounts mit mindestens 10.000 Followern.

https://www.futurebiz.de/artikel/messenger-api-instagram/

 

Bild: Raj Rana / unsplash.com

 

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