Google: „May 2022 Core Update“ vollständig ausgerollt

Das Google Core Update vom Mai ist mittlerweile abgeschlossen. Das hat Google via Twitter bekanntgegeben. Der Rollout des Updates dauerte damit rund zwei Wochen, wie zuvor angekündigt. Wer von dem Update profitiert und welche Seiten Verluste hinnehmen müssen, lässt sich jetzt erst nach endgültigem Abschluss fundiert analysieren. Während des Rollouts kam es bereits zu starken Schwankungen, schon der erste Tag sorgte für Furore in der SEO-Welt. So hatten Onlineshops und E-Commerce-Websites einen Zuwachs von mehr als 4 % in der Sichtbarkeit. Zudem ist der Trend erkennbar, dass Google Websites in den Suchergebnissen hervorhebt, die thematisch auf ein Gebiet fokussiert sind. Das hat zur Folge, dass Seiten, die ein breites Themenspektrum bedienen, in absehbarer Zeit negative Auswirkungen in den SERPs befürchten könnten.

https://www.seo-suedwest.de/8158-google-core-update-vom-mai-rollout-ist-abgeschlossen.html

Neues Google Core Update pusht Video-Content

Ein paar erste Erkenntnisse lassen sich bereits kurz nach Rollout des neuesten Core Updates von Google ziehen. Unter anderem erscheint Video-Content immer häufiger in den SERPs. Das gilt sowohl für Visual Stories als auch Short Videos, die in den mobilen Suchergebnissen bei Google vermehrt auftauchen. Google springt damit auf den Trend an, den beliebte Kurzvideo-Plattformen wie TikTok angestoßen haben. Nicht nur auf Instagram haben sich die Short Videos etabliert, auch Google selbst hatte zuletzt auf YouTube die Kategorie “Shorts” eingeführt. Mittlerweile erreichen die Kurzvideos bei YouTube 30 Milliarden Views täglich. In den SERPs bedient sich Google auffallend verstärkt an Short Videos von TikTok, Facebook, Instagram oder Twitter, was die Bedeutung von Video-Content zukünftig unterstreicht.

https://onlinemarketing.de/seo/kurzvideo-boom-google-tiktoks-serps

Google empfiehlt Alternativen zu NoFollow-Tag

Um das Crawlen unerwünschter Seiten zu verhindern, sei der Einsatz von NoFollow-Tags bei internen Links nicht notwendig. Dies bestätigte John Müller von Google in der letzten Search Central SEO Office Hour. Müller empfiehlt stattdessen, Canonical-Links oder auf robots.txt zu setzen. Für Seiten, die indexiert werden sollen, seien Canonical-Links die bessere Wahl. Bei den URLs, die nicht gecrawlt werden sollen, solle man auf die robots.txt zurückgreifen. Außerdem machte Müller darauf aufmerksam, dass mit einem NoFollow-Hinweis bei internen Links die Indexierung bestimmter Seiten nicht verhindert wird. Google könne auch über andere Links zu der Seite gelangen und diese dann indexieren, so Müller. Die Optimierung der Linkstruktur einer Website per „nonfollow“ habe darüber hinaus so geringe Effekte, dass sich die Arbeit hierfür nicht lohnen würde.

https://www.seo-suedwest.de/8162-google-statt-nofollow-fuer-interne-links-lieber-canonicals-oder-robots-txt-verwenden.html

Bild: Matt Hoffman / unsplash.com

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